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 Parodontologie

Wie kann ich eine Gingivitis (Zahnfleischentzündung) oder Parodontitis erkennen?
Wenn Ihr Zahnfleisch anstatt blaßrosa eher dunkelrot und geschwollen aussieht, oder Bbim Zähneputzen blutet, liegt wahrscheinlich eine Gingivitis vor.
Wenn Sie eines oder gar mehrere der folgenden Anzeichen bemerken, liegt der Verdacht einer Parodontitis nahe:
- Eine Flüssigkeit tritt am Zahnfleischrand aus, wenn Sie Ihr Zahnfleisch massieren.
- Zähne sind auch nur gerade so spürbar locker.
- Die Zahnstellung hat sich in der letzten Zeit verändert.
- Sie leiden immer wieder an schlechtem Geschmack im Mund oder Mundgeruch.

Frau Preis wird Sie gerne über unsere Möglichkeiten einer Gingivitis- oder Parodontitisbehandlung aufklären.

Ursachen einer Parodontitis:
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Erbliche Vorbelastung
Allgemeinerkrankungen, vor allem Diabetes (Zuckerkrankheit).
Einige Medikamente (blutdrucksenkende, gefäßerweiternde Mittel, Immunpräparate oder anfalldämpfende Antiepileptika) fördern die Wucherung von Zahnfleisch, wodurch ebenfalls Zahnfleischtaschen und nachfolgend Parodontitis entstehen kann.

Ein weiterer Risikofaktor ist das Rauchen. Untersuchungen haben ergeben, dass bei Rauchern ein 20fach höheres Risiko besteht Zähne durch Parodotitis zu verlieren als bei Nichtrauchern. Grund ist unter anderem die durch das Nikotin hervorgerufene geminderte Durchblutung des Gewebes . Der gesamte Krankheitsverlauf ist bei Rauchern deutlich schwieriger und der Zahnverlust höher.

Gesundes Zahnfleisch ist hellrosa und blutet nicht beim sanften Zähneputzen. Kleinste Fasern verbinden den Zahn mit Zahnfleisch und Knochen.
Bakterieller Zahnbelag (Plaque) und Zahnstein (Konkremente) führen als erstes zu einer Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis). Es wird rot, schwillt leicht an und beginnt gelegentlich zu bluten. Dieser Zustand kann durch intesive Zahnpflege und durch unser Prophylaxeprogramm wieder vollständig ruckgängig gemacht werden.
Wenn längere Zeit gegen diese Entzündung nichts unternommen wird infiziert sich das gesamte Zahnbett. Zahnfleisch, Fasern und vor allem Knochen bilden sich zurück. Es entstehen Zahnfleischtaschen, in denen sich Zahnstein ablagert, der nicht mehr durch eine gewöhnliche Zahnreinigung entfernt werden kann. In diesen Taschen vermehren sich Bakterien dann noch schneller und führen zu einer noch stärkeren Entzündung.
Wenn nichts dagegen unternommen wird, kommt es früher oder später zum Verlust des Zahnes. Parodontitis ist bei Erwachsenen die häufigste Ursache für Zahnverlust. Neuere Untersuchungen ergaben ebenfalls dass eine unbehandelte Paradontitis das Risiko für Herzerkrankungen und Diabetes durchaus erhöht. Daneben kann eine unbehandelte Parodontitis bei Schwangeren eine Frühgeburt oder niedriges Geburtsgewicht des Kindes hervorrufen.

 

 

     
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